Digitale Langzeitarchivierung

Der Computer ist von unseren Arbeitsplätzen nicht mehr wegzudenken. Aber werden unsere elektronischen Unterlagen und Briefe auch in einigen Jahren noch zu öffnen und zu lesen sein?
Wenn die Archive warten, bis sie veraltete Disketten und Dokumente, für die es kein Textverarbeitungssystem am PC mehr gibt, zur Archivierung erhalten, dann werden sich diese Befürchtungen bewahrheiten. Darum müssen Archive schon heute die Speicherung und Archivierung digitaler Daten planen. Denn die Anschaffung einer großen Festplatte reicht dazu bei weitem nicht aus. Welche Schritte notwendig sind, um eine digitale Langzeitarchivierung durchzuführen, darüber hielt die Fachgruppe der Archive der Kirchen und Religionsgemeinschaften im Verband Österreichischer Archivarinnen und Archivare am 4. Mai 2012 in Salzburg ein Seminar unter der Leitung von Martin Stürzlinger von Archiversum ab. Einen ausführlichen Bericht können Sie untenstehend herunterladen. Im Rahmen des Seminars wurde deutlich, dass die Aufgabe digitaler Langzeitarchivierung von einem Archiv eines Ordens, einer Diözese oder von einer Verwaltung einer Religionsgemeinschaft allein nicht bewältigt werden kann. Die Fachgruppe wird dieses Thema daher gemeinsam weiter behandeln. Weitere Informationen und Einladungen ergehen an alle Mitglieder des Verbands Österreichischer Archivarinnen und Archivare, die ein Archiv einer Kirche oder Religionsgemeinschaft betreuen. Der Mitgliedsbeitrag beträgt jährlich 20 EUR. Beitrittsansuchen erhalten Sie hier.