Verein zur Erforschung monastischer Gelehrsamkeit

Junge österreichische Historikerinnen und Historiker haben einen "Verein zur Erforschung der monastischen Gelehrsamkeit in der frühen Neuzeit" gegründet. Entstanden ist die Vereinsgründung aus dem Forschungspsrojekt "Monastische Aufklärung und die benediktinische Gelehrtenrepublik", das von 2008 bis 2014 lief und in dem in zwei Bänden eine Edition der gelehrten Korrespondenz der Brüder Pez aus dem Stift Melk herausgegeben wurde. Der Verein führt diese erfolgreiche Forschungstätigkeit fort. Er versteht sich als Forum für wissenschaftliche Forschung und Austausch über gelehrte Praxis von Ordensgeistlichen in der Frühen Neuzeit.
Der engagierte Vereinsvorstand unter dem Vorsitz von Universitätsassistent Thomas Stockinger und dem stellvertretenden Vorsitz der Archivarin und Bibliothekarin des Stiftes Lilienfeld Irene Rabl plant ein jährliches „Colloquium historico-criticum", bei dem Forschungsfragen und aktuelle Vorhaben aus dem Bereich der monastischen Gelehrsamkeit anhand konkreter Quellen präsentiert und diskutiert werden. Das erste Kolloquium findet im Rahmen der Reihe der Institutsseminare des Instituts für Österreichische Geschichtsforschung am 9. November 2015 statt, es werden die Ergebnisse des  Forschungsprojekts "Die virtuelle Bibliothek der Kartause Gaming" vorgestellt, siehe http://bioeg.hypotheses.org/1333
Für die Mitglieder des Vereins soll es in Zukunft einen mehrmals jährlich stattfindenden Jour fixe geben. Der Verein bietet seinen Mitgliedern auch Unterstützung bei eigenen Forschungsvorhaben.
Weitere Informationen unter http://www.univie.ac.at/monastische_aufklaerung/de/der-verein/. Siehe auch https://ordensgeschichte.hypotheses.org/10243