Salvatorianer eröffnen neues Provinzarchiv

Am Tag Mariä Geburt, am 8. September 2016, zugleich auch Todestag des Ordensgründers P. Jordan, eröffneten die Salvatorianer ihr neues Provinzarchiv.
Der alte Archivraum, der zugleich als Depot, Benützerraum und Arbeitsplatz des Archivars diente, war zu klein geworden und befand sich zudem in der Klausur. Darum beschlossen die Salvatorianer, ein neues Archiv im Erdgeschoß ihres Hauses in der Habsburgergasse im 1. Wiener Gemeindebezirk einzurichten. Nach sorgfältiger Planung, bei der auch das Referat für die Kulturgüter der Orden beratend zur Seite stand, war es dann endlich soweit: das neue Archiv wurde feierlich eröffnet und vom Provinzial. P. Josef Wonisch gesegnet.
Provinzarchivar P. Peter van Meijl freut sich sehr über das neue Archiv: es sei eines der vorzüglichsten Archive des Ordens, dies versicherten auch die Benützer und Mitbrüder. Archivmitarbeiter Robert Passini erläuterte die Ausstattung des neuen Provinzarchivs: Es ist in einem großen, gewölbten und vergitterten Raum im Erdgeschoß untergebracht, Depot und Arbeits- bzw. Benützerraum wurden durch eine Glaswand getrennt. Im Depot wurde eine Fahrregalanlage eingebaut, die viel Platz bietet. Im Büro sind zwei Schreibtische vorhanden. Da dieser Raum auch als Benützer- und Manipulationsraum dient, gibt es hier noch weitere kleinere Tische, die entweder als Arbeitsplätze für ForscherInnen dienen oder zu einem großen Arbeitstisch zusammengestellt werden können. Sortierregale ergänzen die Einrichtung.
Das kleine Archiveröffnungfest war zugleich auch die Feier des 50jährigen Professjubiläums von P. Peter. Der Vorstand der Arbeitsgemeinschaft der Ordensarchive bedankte sich für seine langjährige und engagierte Mitarbeit und überreichte ihm als kleines Geschenk zu seinem Jubeltag einen e-book-reader, damit er zukünftig seine Bibliothek auf seinen ausgedehnten Reisen mit sich führen kann.