RDA-Workshop

Mit dem neuen Katalogisierungsregelwerk der Bibliotheken RDA beschäftigte sich am 4.3.2013 eine Gruppe von 27 österreichischen Archivarinnen und Archivaren. Der Berufsverband hatte zu einem Workshop eingeladen. Es referierten Veronika Schaffner vom Österreichischen Bibliothekenverbund und Roswitha Müller von der Bibliothek der Österreichischen Akademie der Wissenschaften.

Die Vernetzung von Erschließungsdaten in gemeinsamen Internetportalen von Archiven, Bibliotheken und Museen haben die Diskussion um universell anwendbare Metadatenstandards beschleunigt. Die RDA (Resource Description and Access) sind ganz besonders auf die Bedürfnisse des digitalen Zeitalters abgestimmt und berücksichtigen die Erschließung elektronischer Publikationen. Die Erneuerung der Bibliothekskataloge ist kundenorientiert: der Katalog wird weit mehr als nur ein Hilfsmittel zum Auffinden zum Büchern, er soll vielmehr ein umfangreiches Informationsretrieval ermöglichen.

Die Referentinnen stellten ausführlich die Entstehungsgeschichte der RDA und dessen Prinzipien dar. Die großen Unterschiede zum archivischen Regelwerk ISAD (International Standard Archival Description) wurden diskutiert. Berührungspunkte wurden insbesondere in Bereich der Normdaten gesehen, da sowohl Bibliotheken wie Archive Körperschaften, Familien und Personen in der Erschließung beschreiben.