Herrscher, Archivare und ihre Urkunden

Unter diesem Titel sendete der ORF im Juni 2013 einen 40minütigen Fernsehfilm über das 1854 gegründete Institut für Österreichische Geschichtsforschung (siehe hier).

Das traditionsreiche Institut mit großem internationalen Renommée ist die Ausbildungsstätte für Archivarinnen und Archivare. Hier erhält der Nachwuchs des österreichischen Archivwesens eine gediegene Ausbildung in einem eigenen Masterstudium für Archivwissenschaften und Historische Hilfswissenschaften. Historiker und Archivare aus Klöstern und Ordensgemeinschaften hatten von Anfang an eine große Rolle sowohl als Lehrer wie auch als Studierende des Instituts inne. Die ersten beiden Direktoren Engelbert Mühlbacher und Albert Jäger waren Ordensmänner, der eine Chorherr von St. Florian, der andere aus dem Benediktinerkloster Marienberg in Südtirol. Eine lange Liste aller Ordensleute, die die Ausbildung am Institut absolviert haben und daher nun dem nicht sehr großen Kreis von Institutsmitgliedern angehören, hat Patrick Fiska in einem Beitrag in den Ordensnachrichten zusammengestellt. Auch nicht wenige MitarbeiterInnen in Stiftsarchiven sind Institutsabsolventinnen und -absolventen und daher nicht nur Spezialisten im Umgang mit sehr altem, historischem Schriftgut, sondern auch mit modernen archivwissenschaftlichen Methoden.