Die letzten Biermarkerl

In der Zeitschrift „füreinander“ der österreichischen Benediktiner ist im Jahresbericht des Benediktinerstiftes Kremsmünster zu lesen, wie aus einer Tradition Geschichte und wohl auch Archivgut geworden ist. Es wurden nämlich nach über zweihundert Jahren die Biermarkerl abgeschafft.
Die Entstehung des sitftseigenen Geldes, der Biermarkerl, gründet in der Einführung des so genannten „Peculiums“ im Josephinismus. Dieses Gehalt bekamen die Priestermönche. Später gab es Wein- und Bier“plattln“ in Rundformat aus Blech, aus denen dann die Biermarken wurden. Diese konnten beim Einkauf in der Klosterschank oder im Refektorium beim Mittag- oder Abendessen eingelöst worden. „Sollten noch dort oder da welche gesichtet werden, könnten sie vielleicht als Ausstellungsstücke im Museum Verwendung finden“, schließt der Bericht im „füreinander“.