Archive

Deutsche Schriftkunde der Neuzeit

Nach einer knappen Einführung in die Schriftgeschichte, welche sich vom Mittelalter bis zur Moderne erstreckt und auch Bereiche wie (Be)Schreibstoffe und die Verwendung von Zahlen in den Kanzleien behandelt, liefert der Band ein Verzeichnis der Maß- und Münzeinheiten und eine sehr hilfreiche Auflistung der Abkürzungen und Fachausdrücke in der (bayerischen) Kanzleisprache. Anschließend haben die beiden Bearbeiterinnen knapp 70 Schriftbeispiele inklusive Transkriptionen in gut benutzbarer Form aufbereitet.

Alte Schriften lesen lernen

Alte Schriften und damit historische Archivquellen und Handschriften lesen zu können, ist die Grundvoraussetzung für die Arbeit als ArchivarIn und BibliothekarIn. Verschiedene Kursangebote, aber auch Anleitungen zum Selbststudium, richten sich an alle, die das Lesen historischer Schriften erlernen oder üben wollen. Diözesan- und Landesarchive bieten regelmäßig Lesekurse bzw. Kurse für die Benützung des Archivs an. Auch an Volkshochschulen gibt es Lesekurse, Ausbildungslehrgänge für Heimatforschung bieten Landesarchive oder Landesakademien an.
Onlineangebot

Aufbaukurs 2012

Es waren engagierte Archivarinnen und Archivare, die von 27. bis 30. 9. 2012 ein verlängertes Wochenende „opferten“, um sich im Bildungshaus Stift Vorau zum Aufbaukurs der Fachgruppe der Archive und Religionsgemeinschaften zu treffen. Die Kursinhalte hatten die TeilnehmerInnen – vertreten waren neben Stifts- und Kongregationsarchiven auch Diözesanarchive, das Archiv der Evangelischen Kirche und jenes der Israelitischen Kultusgemeinde – bei der Anmeldung selbst wählen können.

Volkersberger Kurs

Von Juni 2012 bis November 2013 bietet die Bundeskonferenz der kirchlichen Archive in Deutschland wieder den Volkersberger Kurs an. Dieser Lehrgang dient der Aus- und Fortbildung für Mitarbeitende in kirchlichen Archiven, Registraturen und Dokumentationen.
Der Kurs ist in eine zweiwöchige Blockphase im Juni und November 2012 und eine vierteilige Modulphase im Laufe des Jahres 2013 gegliedert..
Einige Module sind auch einzeln buchbar, und zwar:
Modul 1: Aussonderung, Bewertung, Übernahme und Erschließung (23.-26.6.2013)

ARGE Ordensarchive

Die Arbeitsgemeinschaft der Ordensarchive Österreichs wurde am 11. Mai 2004 bei der 2. österreichischen Ordensarchivtagung in Salzburg gegründet. Sie wird von einem ehrenamtlichen Vorstand geleitet, der alle vier Jahre neu gewählt wird. Die ARGE Ordensarchive besteht innerhalb des Referats für die Kulturgüter der Orden und arbeitet eng mit der Arbeitsgemeinschaft der deutschen Ordensarchive (AGOA) zusammen.

How many Jesuits ….

… does it take to change a light bulb? Unter diesem Titel referierte Helga Penz am 36. Österreichischen Archivtag 2011 in Eisenstadt vor über 100 Archivarinnen und Archivaren über die österreichischen Ordensarchive. Manche falsche Vorstellungen über die Archive der Klöster und Ordensgemeinschaften konnten dabei richtig gestellt und der Fachkollegenschaft ein Bild über die Vielfalt und die Bedeutung der Ordensarchivlandschaft in Österreich vermittelt werden. Der Vortrag ist in der Zeitschrift Scrinium 66 (2012) erschienen und kann untenstehend heruntergeladen werden.

Zwei Hefte der Ordensnachrichten zum Thema Ordensarchive

Im Rahmen der Herbsttagung der Orden 2005 fand am 22. November dieses Jahres die 1. Informationstagung der „ARGE Ordensarchive“ statt. In diesem Zusammenhang wurde ein eigenes Themenheft der Ordensnachrichten zum Thema „Tradition konkret – Österreichs Ordensarchive“ (Ordensnachrichten 2/2006) gestaltet.

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Praktische Archivkunde

Handbücher zum Archivwesen sind rar, umso erfreulicher ist die nützliche Handreichung, die das Westfälische Archivamt für die in Ausbildung befindlichen Mitarbeiter von Archiven herausgegeben hat. Auch wenn historische und rechtliche Ausführungen naturgemäß vor allem das Bundesland Nordrhein-Westfalen behandeln, ist doch der überwiegende Teil auch für österreichische Neueinsteiger in die archivische Arbeit ein nützliches Einstiegs- und Nachschlagewerk.