Nachrichten aus den Orden

Benediktiner feiern 125 Jahre Weltkonföderation

Die Benediktiner sind im eigentlichen Sinn kein Orden - man kann nicht in den Orden eintreten, sondern nur in ein ganz konkretes Kloster. Aber schon immer haben die Klöster den Austausch gesucht und sich zusammengeschlossen. Diese Zusammenschlüsse (Kongregationen) sind regional für eines oder mehrere Länder. Die österreichische Benediktinerkongregation gehört aber mit 18 anderen Kongregationen der weltweiten Konföderation der Benediktiner an. Gegründet wurde die Konföderation im Jahr 1893 unter Papst Leo XIII.

Didacus Sudy OFM (1949-2018)

Wir betrauern das Hinscheiden eines Franziskanerarchivars und -bibliothekars von Format, Fr. Didacus. Am 1. August 1931 in Unterauersbach (Stmk.) geboren, trat Br. Didacus 1949 in Maria Lankowitz in das Noviziat ein und legte 1953 die feierliche Profess ab. Seine Mitbrüder schreiben in seinem Nachruf: "Seine besondere Liebe gehörte der alten Klosterbibliothek mit ihren kostbaren Schätzen, für die er einen digitalen Katalog anfertigen ließ.

Alles, was uns heilig war?

Unter diesem Motto veranstaltete der Verein für Linzer Diözesangeschichte www.dioezesangeschichte.at am 28. September 2018 ein kleines Symposium über Reliquienverehrung in Geschichte und Gegenwart. Unter den Referenten war auch Herr Petrus Bayer vom Stift Schlägl, Stiftsarchivar und –bibliothekar und ein promovierter Historiker. Er sprach über Heiligenverehrung und Reliquienkult in der Neuzeit und brachte einige interessante Beispiele aus seinem Heimatkloster.

Harald R. Ehrl CanReg. neuer Kustos in St. Florian

In der jüngsten Ausgabe des Magazins des Stiftes St. Florian (FLORinside Nr. 17, 2018) stellt sich Harald R. Ehrl CanReg. als neuer Kustos seines Hauses vor. Im Kapitelrat war beraten worden, wer die Nachfolge des verstorbenen Karl Rehberger antreten und die Sorge für Archiv, Bibliothek und Kunstsammlungen übernehmen sollte. Die Kapitelräte betrauten ihren Mitbruder Harald R. Ehrl mit dieser Aufgabe.

Steuern für die Abtwahl - und wie man sie vermied

Der Archivar und Sammlungskustos des Stiftes Zwettl, Andreas Gamerith, stößt bei der Inventarisierung des kulturellen Erbes in seinem Haus immer wieder auf Besonderheiten. Jüngst entdeckte er ein Schriftstück, das eine "Anleitung zum Fälschen des Inventars für die Abtwahl 1776" enthält.

Was tun, wenns brennt?

Das größte Unglück in einem Archiv oder einer Bibliothek ist nicht ein eingetretener Notfall wie ein Brand oder ein Wasserrohrbruch, sondern chaotisches oder verspätetes Handeln der Verantwortlichen in einer solchen Notsituation. Das schreibt Larissa Rasinger, Mitarbeiterin im Archiv des Schottenstifts, in einem eben erschienen Artikel in den Mitteilungen des Referats für die Kulturgüter der Orden.

Archiv, Tradition und der "österreichische Stifteorden"

Beim diesjährigen Steierischen Archivtag am 24. Mai 2018 sprach Abt Benedikt Plank (Benediktinerabtei St. Lambrecht) über "Archiv und Tradition als Quellen monastischer Identität".
"Archive wurden in den Klöstern nicht angelegt, um die Neugierde späterer Historiker zu befriedigen", sagte Abt Benedikt, Stiftsarchivar von St. Lambrecht, Historiker und Absolvent des Instituts für Österreichische Geschichtsforschung, "sondern zur Sicherung von Rechtstiteln". Die Klosterarchive sind zu einem großen Teil Wirtschaftsarchive und überliefern Unterlagen aus der Temporalienverwaltung.

Wiener Kapuziner suchen Archivar

Das Provinzarchiv der Kapuzinerprovinz Österreich-Südtirol sucht eine/n Archivar/in im Standort Wien.
Das Provinzarchiv der Kapuziner von Österreich-Südtirol ist eine Einrichtung innerhalb der
Kapuzinerprovinz Österreich-Südtirol mit zentralem Sitz in Innsbruck. Dieses gilt als zentrale
Schnittstelle der insgesamt drei (ehemaligen) Provinzarchive in Innsbruck, Wien und Brixen.
Alle hier verwahrten Kulturgüter inklusive der Provinzschatzkammer sind als historische
Quellen zu betrachten, die die Identität des Ordens ausdrücken und zeigen, in welchen