Der Ordenskalender vom 22. bis 28. März 2015

Am 24. März begehen die Mitglieder des Säkularinstitut "Kleine Franziskanische Familie" den Todestag ihrer Mitbegründerin Vincenza Stroppa (1893-1982): Die Italienerin wurde in den 1920er-Jahren in Brescia vom Franziskanerpater Ireneo Mazzotti ermutigt, sich in einer persönlichen Weihe an Gott einem Leben in franziskanischer Spiritualität inmitten der Welt zu widmen. Bald schlossen sich Stroppa weitere Frauen an, sodass es am 26. Dezember 1929 zur Gründung eines geistlichen Instituts kam. Die "Kleine Franziskanische Familie" ist in 11 Ländern verbreitet und hat rund 900 Mitglieder.

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Der Ordenskalender vom 15. bis 21. März 2015

Am 15. März gedenken die Redemptoristen in Österreich ihres "Begründers", des heiligen Klemens Maria Hofbauer (1751-1820). Der "Apostel von Wien" stammte aus dem südmährischen Tasswitz (Tasovice) bei Znaim und war der erste Nicht-Italiener, der sich dem 1732 vom Priester Alfons Maria von Liguori gegründeten Orden anschloss. Nach einem Aufenthalt in Warschau kam Hofbauer aufgrund der Verfolgung des Ordens durch Napoleon nach Wien, wo er als Prediger und geistlicher Begleiter tätig war. Er wurde 1909 heiliggesprochen und ist seit 1914 Stadtpatron von Wien.

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Der Ordenskalender vom 8. bis 14. März 2015

Weithin bekannt für ihren Dienst an Kranken und Armen sind die Barmherzigen Brüder, die am 8. März ihren Gründer Johannes von Gott (1495-1550) feiern. Aus dem Armenhospital, das der Heilige 1539 im spanischen Granada gründete, entwickelte sich ein heute in 50 Ländern tätiger Orden mit 1.099 Mitgliedern (Stand 12/2014) und rund 45.000 Mitarbeitern. In Österreich gibt es 36 Brüder mit feierlicher Profess, fünf Scholastiker, drei Oblaten und einen Novizen, die mit rund 7.700 Mitarbeitern u.a. in den Ordensspitälern in Eisenstadt, Graz-Eggenberg, Linz, Salzburg, St.

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Ordensjubiläen 2015

Vor ungefähr 1300 Jahren
715 wurde die Benediktinerinnenabtei Nonnberg gegründet und ist damit eines der ältesten Frauenklöster der Welt. Gründungsäbtissin war die hl. Erentrudis, die im Jahr 712 nach Salzburg kam und 718 verstarb. Da der Gründer, der hl. Rupert, im Laufe des Jahrs 715 Salzburg verließ und an seinen Bischofssitz Worms zurückkehrte, wird angenommen, dass spätestens in diesem Jahr die Klostergründung abgeschlossen war.
Vor 900 Jahren

Präsentation des Ordenskalenders 2015

Am Mittwoch, den 19. November 2014, wird im Quo vadis? in Wien der Ordenskalender 2015 präsentiert. Erstmals gibt es einen Kalender, in dem die Feste und Gedenktage aller österreichischen Orden und Säkularinstitute zu finden sind. Beginn der Präsentation ist 12.30 Uhr. TeilnehmerInnen erhalten ein Gratisexemplar des Kalenders.
Nähere Informationen hier:
 

Eine Ordensfrau im 1. Weltkrieg

Im bayerischen Geisenfeld findet man auf der Gedenktafel für die Toten des 1. Weltkriegs auch einen Frauennamen. Es ist Sr. Tertulla Rottler, die in den Orden der Franziskanerinnen Missionarinnen Mariens eingetreten war und ihre Noviziatszeit im Kloster Eichgraben in Österreich verbracht hatte. Wie viele Ordensfrauen war auch Schwester Tertulla als Krankenschwester in Lazaretten tätig. Dort infizierte sie sich und starb 23jährig an einer Bauchfellentzündung.

eBook-Ratgeber

Vom Textespeichern auf dem Computer bis zum eBook ist es nicht mehr allzu weit. Aber so ein eBook hat ein eigenes Format, und um es lesen zu können, braucht man ein eigenes Lesegerät oder zumindest ein Anwendungsprogramm, einen eBook-Reader. Ein eBook kann man auch nicht kaufen, man erwirbt nur die Lizenz zum Lesen.

Der Traum vom Kloster

Kunst und Kultur der Orden im 19. Jahrhundert.
Symposium, Stift Klosterneuburg, 15.-17. Oktober 2014
Die Ordensgemeinschaften Österreich (Referat für die Kulturgüter der Orden) und Stift Klosterneuburg (900 Jahre) laden herzlich zur Tagung "Der Traum vom Kloster" ein.

Ausstellungshinweise

Nur noch bis 28. August 2014 ist im Wiener Dorotheum eine kleine, aber sehr edle Sonderausstellung zu „600 Jahre Augustiner Chorherren in der Dorotheergasse“ zu sehen (geöffnet Mo-Fr 10-18 Uhr, Sa 9-17 Uhr). Die Ausstellung wurde vom Stift Klosterneuburg gestaltet und zeigt Archivalien und Kunstobjekte aus Stiftsbesitz. Zu sehen sind die Gründungsurkunde von St. Dorothea von 1414, detallierte Grundrisse des Klosters aus dem 18.

Ordensfrauen als Zeitzeuginnen

Noch nie in der Geschichte der Kirche gab es so viele an Lebensjahren und Erfahrungen reiche Ordensleute wie heute. Hier liegt ein Schatz, der gehoben und geborgen gehört. Das dachte man wohl auch in der Schwesterngemeinschaft Caritas Socialis und ging die Sache sehr professionell an.