Klosterportal

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Klarissen (Arme Schwestern der hl. Klara)

Adresse: 

Zipsgasse 4
A-2344 Maria Enzersdorf
Tel: +43 - (0)2236 - 24118

Ende der 1950er Jahre bemühten sich besonders die Franziskaner als auch der damalige Erzbischof von Wien, Kardinal Franz König, um eine Neugründung eines Klarissenklosters in Österreich. Das neugebaute Kloster konnte 1964 eingeweiht werden und wurde von Klarissen, die aus dem Kloster in Münster aus Deutschland entsandt worden waren, übernommen. In Maria Enzersdorf befindet sich auch ein Franziskanerkloster.

Die Klarissen gehen zurück auf die hl. Clara von Assisi (gest. 1253), Gefährtin des hl. Franziskus, und dem ersten Frauenkloster als zweiten franziskanischen Orden.

Klarissen von der Ewigen Anbetung

Adresse: 

Gartengasse 4
A-1050 Wien
Tel: +43 - (0)1 - 5441 316

1854 gründete Maria Clara Bouillevaux mit dem Kapuzinerpater Bonaventura Heurlant eine Gemeinschaft, die dem regulierten dritten Orden des hl. Franziskus angehört und kontemplativ in der Anbetung des Altarsakraments lebt. 1871 verließen sieben Schwestern unter der Führung von Mutter Maria vom Kreuz (geborene Gräfing Ludwika Nałęcz-Morawska) Frankreich und gründeten ein Kloster in Polen. Weitere Filialgründungen folgten. Von Lemberg (damals im österreichischen Galizien, jetzt in der Ukraine) kamen 1898 Schwestern nach Wien. Zwischen 1909 und 1911 wurde die Anbetungskirche errichtet.

Klarissenkloster St. Maria, Königin der Engel („Königinkloster“)

Adresse: 

Josefsplatz 5
1010 Wien

1582 stiftete Königin Elisabeth, die Witwe Karls IX. von Frankreich und Tochter Kaiser Maximilians II., in Wien das Klarissenkloster St. Maria, Königin der Engel. Die ersten Nonnen kamen aus dem Kloster Anger in München. Der wichtigste Teil der wirtschaftlichen Ausstattung war das 1583 einverleibte, ab 1570 verödet gewesene ehemalige Benediktinerinnenkloster Erla (Niederösterreich). 1610 wurde auch das ehemalige Zisterzienserinnenkloster Ybbs (Niederösterreich), das seit 1568 öde lag, dem Königinkloster inkorporiert. 1782 hob Kaiser Joseph II.

Klarissenkloster St. Nikola

Adresse: 

Singerstraße 15
1010 Wien

Kaiserin Eleonore, Gattin Kaiser Ferdinands II., stiftete 1625 einen Klarissenkonvent im ehemaligen Waisenhaus der Stadt Wien (das von 1272 bis 1385 und dann wieder von 1529 bis 1535 ein Zisterzienserinnenkloster gewesen war, dazwischen eine Hauslehranstalt des Stiftes Heiligenkreuz und von 1545 bis 1588 ein Franziskanerkloster). Die neu erbaute Kirche wurde 1653 geweiht, die Erneuerung des Klostergebäudes war 1731 fertig gestellt. 1782 wurde das Kloster unter Kaiser Joseph II. aufgehoben. 1785 wurden die Kirche und das Konventgebäude abgerissen und Wohnhäuser errichtet.

Kleine Schwestern Jesu

Adresse: 

Antonsplatz 22/17C
A-1100 Wien
Tel: +43 - (0)1 - 3197 850

Die Kleinen Schwestern Jesu sind eine Ordensgemeinschaft innerhalb der Gemeinschaften rund um Charles de Foucauld, der als Trappist in Algerien unter Nomaden und Hirten der Tuareg lebte. 1933 wurde die Gemeinschaft der Kleinen Brüder Jesu gegründet, 1939 kam es zur Gründung der Kleinen Schwestern Jesu durch Magdeleine Hutin (1898-1989). 1964 wurde die Gemeinschaft von der Kirche offiziell anerkannt. Die erste österreichische Gemeinschaft wurde 1954 in Wiener Neustadt gegründet, 1964 entstand eine Niederlassung in Linz, 2005 eine in Wien.

Kleine Schwestern vom Lamm

Adresse: 

Dammstraße 20
A-1200 Wien
Tel: +43 - (0)1 - 2183 033

Die Gemeinschaft vom Lamm wurde 1983 von Erzbischof Jean Chabbert, Bischof von Perpignan (Frankreich), errichtet und 1983 als neuer Zweig innerhalb der Gemeinschaften des Dominikanerordens von P. Vincent de Couesnongle OP anerkannt. Seit 1996 ist die Gemeinschaft auch in Wien ansässig, im Juni 2012 wurde das Kleine Kloster im 20. Bezirk eingeweiht.

Kleine Schwestern von Bethlehem und der Aufnahme der Jungfrau Maria

Adresse: 

Kinderalm
A-5621 St. Veit im Pongau
Tel: +43 - (0)6415 - 7022

Die Schwestern von Bethlehem sind ein den Kartäuserinnen nahestehendes streng klausuriertes französisches Institut. Es wurde 1951 nach der Verkündigung des Dogmas der leiblichen Aufnahme Mariens in den Himmel von der französischen Dominikanerin Odile Dupont-Caillard gegründet. 1976 wurde auch ein männlicher Zweig der Kongregation errichtet.
In Österreich leben seit 1985 Schwestern von Bethlehem im Kloster „Maria im Paradies“ auf der Kinderalm in St. Veit im Pongau. 2003 wurde die neue Kirche eingeweiht.

Kloster der Ewigen Anbetung in Innsbruck

Adresse: 

Karl-Kapferer-Straße 8
A-6020 Innsbruck
Tel: +43 - (0)512 - 585 903

Die Ordensgemeinschaft wurde 1807 in Italien von Caterina Sordini (1770-1824) gegründet und ist ein kontemplativer Orden mit besonderer eucharistischer Frömmigkeit. Das einzige Kloster des Ordens im deutschsprachigen Raum wurde von Sophie von Angelini 1870 in Innsbruck gegründet.

Kongregation der Sisters of Charity - Schwestern der Nächstenliebe

Adresse: 

Carl Moreau-Straße 11
7000 Eisenstadt

Die Kongregation wurde im Jahr 1944 vom indischen Priester Augustine John Ukken (1880-1956) gegründet. Das erste Mutterhaus war in Chowannur in der Nähe der Stadt Kunnamkularn im Bezirk Kerala, der heutige Sitz der Generalleitung der Gemeinschaft, die 1995 päpstlich approbiert wurde, befindet sich in Kolazhy (Thrissur, Kerala). Der Orden wirkt in 19 Diözesen weltweit, nach Österreich kamen die Schwestern 2012. Sie arbeiten im Spital der Barmherzigen Brüder in Eisenstadt.

Kreuzliebende Schwestern Thu-Thiem

Adresse: 

Parkgasse 3/403
A-9300 St. Veit/Glan

Die Kongregation der Kreuzliebenden Schwestern wurde 1840 in Vietnam gegründet, wo sich heute das Generalat befindet. In Österreich arbeiteten Ordensschwestern für einige Jahre (bis 2014) im Krankenhaus der Barmherzigen Brüder in St. Veit an der Glan.